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	<title>BG45 Hartz4-Netzwerk-Essen e.V.</title>
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		<title>Erfolg vor dem BSG f&#252;r Hartz4-Berechtigte</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 21:53:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>

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		<description><![CDATA[50 qm Wohnfl&#228;che in NRW angemessen Ein Beitrag von Rechtsanwalt Carsten Dams 217,50 EUR Kaltmiete f&#252;r eine Einzelperson in Essen oder doch 241,50 EUR? Dieser lange schwelende Streit d&#252;rfte heute vom Grundsatz her sein Ende gefunden haben. Im m&#252;ndlichen Verhandlungstermin vom heutigen Tage hat das Bundessozialgericht entschieden, dass in NRW der Berechnung des angemessenen Mietpreises [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>50 qm Wohnfl&#228;che in NRW angemessen</strong></p>
<p>Ein Beitrag von Rechtsanwalt Carsten Dams</p>
<p>217,50 EUR Kaltmiete f&#252;r eine Einzelperson in Essen oder doch 241,50 EUR? Dieser lange schwelende Streit d&#252;rfte heute vom Grundsatz her sein Ende gefunden haben. Im m&#252;ndlichen Verhandlungstermin vom heutigen Tage hat das Bundessozialgericht entschieden, dass in NRW der Berechnung des angemessenen Mietpreises f&#252;r eine Einzelperson 50 qm zugrunde zu legen sind, 65 f&#252;r zwei Personen, 80 f&#252;r drei usw. – jeweils 5 qm mehr und damit auch f&#252;nf mal der Quadratmetermietpreis mehr.</p>
<p>Die Pressestelle des BSG hierzu w&#246;rtlich:</p>
<p>„Das LSG ist zutreffend davon ausgegangen, dass bei der Bestimmung der angemessenen Wohnfl&#228;che ab dem 1.1.2010 auf die in Nr 8.2 der Wohnraumnutzungsbestimmungen des Landes Nordrhein-Westfalen festgesetzten Werte zur&#252;ckzugreifen ist und mithin als angemessene Wohnungsgr&#246;&#223;e f&#252;r einen Ein-Personen-Haushalt eine Wohnfl&#228;che von 50 qm zu ber&#252;cksichtigen ist.&#8221; <span id="more-1916"></span></p>
<p><a href="http://http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&amp;Art=tm&amp;Datum=2012&amp;nr=12481">http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&amp;Art=tm&amp;Datum=2012&amp;nr=12481</a></p>
<p>Das Urteil hat f&#252;r jeden in NRW und damit auch in Essen gro&#223;e Bedeutung, dessen Miete nur gek&#252;rzt &#252;bernommen wird. Es wird in den allermeisten F&#228;llen dazu f&#252;hren, dass die K&#252;rzung geringer ausf&#228;llt oder gar ganz wegf&#228;llt.</p>
<p>Jeder, dessen Miete gek&#252;rzt &#252;bernommen wird, sollte dringend eine der Beratungsstellen der BG45 aufsuchen, insbesondere dann, wenn der neue Bescheid noch keinenMonat alt ist. Ebenso stehen Ihnen der Autor und die ebenfalls f&#252;r die BG45 beratenden Kollegen in dieser Frage gerne zur Verf&#252;gung. Wichtig ist in diesem Fall, den aktuellen Bescheid zur Beratung mit zu bringen.</p>
<p>Die Beratungen in den Beratungsstellen sind kostenlos, f&#252;r die Beratung in den Kanzleien werden Sie regelm&#228;&#223;ig einen Anspruch auf sogenannte Beratungshilfe haben, die der Staat bezahlt. Sollten gleichwohl Kosten entstehen, werden Sie vorher darauf hingewiesen.</p>
<p>Die Entscheidung des BSG ist ein guter Schritt auf dem Weg zu etwas mehr sozialer Fairness und daher sehr zu begr&#252;&#223;en.</p>
<p>Der Autor ist Rechtsanwalt in Essen mit Schwerpunkt Arbeits- und Sozialrecht und ber&#228;t regelm&#228;&#223;ig in den Beratungsstellen Steele und Innenstadt der BG45.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Alles wird gut&#8230;</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2012 19:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aus Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[und danach alles besser. Die Antwort von unseraller Chef &#8211; Sozialdezernent Herr Renzel &#8211; auf den offenen Brief der Montagsdemo. Antwort Renzel an Montagsdemo &#160;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>und danach alles besser. Die Antwort von unseraller Chef &#8211; Sozialdezernent Herr Renzel &#8211; auf den offenen Brief der Montagsdemo.</p>
<p><a href="http://bg45.de/wp-content/uploads/Antwort-Renzel-an-Montagsdemo.pdf">Antwort Renzel an Montagsdemo</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="XTranslate" style="background-color: #b05ebd; background-image: -o-linear-gradient(top, #b05ebd 0px, #8b11ff 70%); border-top-left-radius: 10px; border-top-right-radius: 10px; border-bottom-right-radius: 10px; border-bottom-left-radius: 10px; color: #ffffff; font-family: 'Verdana'; font-size: 13px; box-shadow: 0px 0px 10px #b05ebd; text-shadow: 1px 1px 0px #8b11ff; display: none; border-width: 1px; border-color: #8b11ff; border-style: solid;"></div>
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		<title>Heute Noch</title>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 13:51:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Juristisches]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bundessozialgericht wird morgen am 16.05.12 das Urteil zu den Unterkunftskosten in NRW bekannt geben.  Alle Hartz4-Leistungsempf&#228;nger, denen das JobCenter die Unterkunftskosten nicht in voller H&#246;he gezahlt haben, sollten jetzt noch einen &#220;berpr&#252;fungsantrag stellen, auch f&#252;r das Jahr 2011. F&#228;llt die Entscheidung zu Gunsten der Leistungsempf&#228;nger aus, kann nur derjenige mit einer Nachzahlung rechnen, der einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Bundessozialgericht wird morgen am 16.05.12 das Urteil zu den Unterkunftskosten in NRW bekannt geben. </p>
<p>Alle Hartz4-Leistungsempf&#228;nger, denen das JobCenter die Unterkunftskosten nicht in voller H&#246;he gezahlt haben, sollten jetzt noch einen &#220;berpr&#252;fungsantrag stellen, auch f&#252;r das Jahr 2011. F&#228;llt die Entscheidung zu Gunsten der Leistungsempf&#228;nger aus, kann nur derjenige mit einer Nachzahlung rechnen, der einen &#220;berpr&#252;fungsantrag gestellt hat.</p>
<p>Tacheles e.V. hat einen Musterantrag erstellt.</p>
<p> <a href="http://www.harald-thome.de/media/files/-berpr-fungsantrag-KdU-NRW-11-5-12.pdf">http://www.harald-thome.de/media/files/-berpr-fungsantrag-KdU-NRW-11-5-12.pdf</a></p>
<p>Kanpp vor Kurz ist das heute noch m&#246;glich &#8211; per Fax:</p>
<p>Jobcenter Essen Nord /  Altenessener Str. 236 / Fax: 0201  &#8211; 8856 305<span id="more-1905"></span></p>
<p>Jobcenter Essen Nord / Ost Schwanhildenstr. 25 / Fax: 0201  &#8211; 8856 405</p>
<p>Jobcenter Essen Nord-West / Germaniastr. 253 / Fax: 0201 &#8211; 8856 505</p>
<p>Jobcenter Essen Mitte / Bernestr. 7 / Fax: 0201 - 88 56 105</p>
<p>Jobcenter Essen Mitte-Nord / L&#252;tzowstr. 49 / Fax: 0201 - 8856 205</p>
<p>Jobcenter Essen Ost / Dreiringplatz 10/ Fax: 0201 -  8856 605</p>
<p>Jobcenter Essen West / Altendorfer Str. 97-101 / Fax: 0201 -  8856 905</p>
<p>Jobcenter Essen S&#252;d I (BG-Endziffern 000 &#8211; 499) Bismarckstr. 36 / Fax: 0201 &#8211; 8856 705</p>
<p>Jobcenter S&#252;d II (BG-Endnummern 500 &#8211; 999) Friedrichstr. 12 / Fax: 0201 -  88 56 055</p>
<p>Jobcenter Essen Rechtsstelle / Ruhrallee 175 / Fax: 0201 -  8856 095</p>
<p>Zu diesem Thema eine Pressemitteilung von Tacheles e.V.</p>
<p><a href="http://www.harald-thome.de/media/files/KdU-PM-11.05.2012.pdf">http://www.harald-thome.de/media/files/KdU-PM-11.05.2012.pdf</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Es f&#228;hrt ein Bus nach Frankfurt</title>
		<link>http://bg45.de/index.php/2012/05/15/es-fahrt-ein-bus-nach-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Tue, 15 May 2012 08:30:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Demoverbot ist gerichtlich aufgehoben. Am Samstag, 19.Mai, f&#228;hrt ein Bus des Essener Blockupy B&#252;ndnisses nach Frankfurt aM. Es sind noch Pl&#228;tze frei. Abfahrt in Essen: 7:30 Uhr am Hbf. (p&#252;nktlich!) Ankunft zur&#252;ck in Essen: ca. 20:30 Uhr Ticket 10 Euro f&#252;r Hin- und R&#252;ckfahrt,  bei Bedarf k&#246;nnen auch kostenlose Sozialtickets ausgegeben werden. Pressemitteilung Blockupy [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Demoverbot ist gerichtlich aufgehoben.</p>
<p>Am Samstag, 19.Mai, f&#228;hrt ein Bus des Essener Blockupy B&#252;ndnisses nach Frankfurt aM. Es sind noch Pl&#228;tze frei.</p>
<p>Abfahrt in Essen: 7:30 Uhr am Hbf. (p&#252;nktlich!)<br />
Ankunft zur&#252;ck in Essen: ca. 20:30 Uhr</p>
<p>Ticket 10 Euro f&#252;r Hin- und R&#252;ckfahrt,  bei Bedarf k&#246;nnen auch kostenlose Sozialtickets ausgegeben werden.</p>
<p>Pressemitteilung Blockupy Frankfurt vom 14. Mai 2012</p>
<p>* Teilerfolg: Gericht hebt Blockupy-Demoverbot auf<br />
* B&#252;ndnis besteht auf Versammlungsfreiheit auch f&#252;r &#252;brige Aktionstage<span id="more-1897"></span></p>
<p>Das Blockupy-B&#252;ndnis hat vor Gericht einen Teilerfolg errungen: Wie aus einer Pressemitteilung des Verwaltungsgerichts Frankfurt hervorgeht, hat das Gericht das von der Stadt verf&#252;gte Verbot der Blockupy-Demonstration am Samstag aufgehoben. Auch der &#8220;Rave against the Troika&#8221; des Jugendb&#252;ndnisses am Mittwochabend kann stattfinden, ebenso die f&#252;r Mittwochmittag geplante Kundgebung vor der Europ&#228;ischen Zentralbank aus Anlass der EZB-Ratssitzung. Alle anderen Blockupy-Veranstaltungen sollen verboten bleiben.</p>
<p>Das Blockupy-B&#252;ndnis k&#252;ndigte am Montagabend an, beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof in Kassel Berufung gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts einzulegen. &#8220;Wenn man die Beschl&#252;sse des Gerichts liest, stellt man fest, dass sich das Gericht allein auf die Aussagen und Gefahrenprognosen von Stadt und Polizei bezieht. Die Bedeutung des Grundrechtes auf Versammlungsfreiheit wird – anders als die Grundrechte der Berufsfreiheit und des Eigentums – nicht gew&#252;rdigt&#8221;, stellte Blockupy-Sprecher Martin Behrsing fest.</p>
<p>&#8220;Zwar hat das Gericht dem Versuch, in Frankfurt jeglichen demokratischen Protest zu verhindern und das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit vollkommen auszuhebeln, einen Riegel vorgeschoben&#8221;, erg&#228;nzte Roland S&#252;&#223; von Blockupy. &#8220;Wir wollen aber nicht allein bei der Demonstration am Samstag, sondern an allen Aktionstagen unsere Kritik an der europaweiten Verarmungspolitik mit vielf&#228;ltigen Aktionen und einem tollen Programm dort in die &#214;ffentlichkeit tragen, wo sie auch wahrgenommen wird.&#8221; Von dem Verbot betroffen sind zahlreiche Kundgebungen, Asambleas, Versammlungen und Mahnwachen mit einem umfangreichen k&#252;nstlerischen und politischen Programm, zu dem insgesamt mehr als 70 Podiumsdiskussionen, Workshops, Lesungen Ausstellungen und Konzerten – unter anderem des Liedermachers Konstantin Wecker – geh&#246;ren.</p>
<p>Vom Gericht best&#228;tigt wurde auch die von der Stadt angeordnete R&#228;umung des Occupy-Camps w&#228;hrend der Aktionstage. Das Blockupy-B&#252;ndnis rief erneut alle Frankfurterinnen und Frankfurter auf, sich ab Dienstagabend ins Camp zu begeben und den passiven Widerstand der Occupy-Aktiven gegen eine m&#246;gliche R&#228;umung durch die Polizei zu unterst&#252;tzen. Blockupy-Sprecher Christoph Kleine: &#8220;Und wir rufen alle Protestteilnehmer auf, sich am Donnerstag um 12 Uhr auf dem Paulsplatz der Kundgebung des Komitees f&#252;r Grundrechte und Demokratie f&#252;r das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit anzuschlie&#223;en.&#8221;</p>
<p><a title="blocked::http://blockupy-frankfurt.org/" href="http://blockupy-frankfurt.org/" target="_blank">http://blockupy-frankfurt.org</a></p>
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		<title>Essener Jobcenter m&#246;chte mit Mietervereinen kooperieren</title>
		<link>http://bg45.de/index.php/2012/05/09/essener-jobcenter-mochte-mit-mietervereinen-kooperieren/</link>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 10:18:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Wohnen]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine grunds&#228;tzlich gute Idee, die bereits in Dortmund und neuerdings auch K&#246;ln praktiziert wird, will die Stadt Essen nun aufgreifen. Wenn es bei Leistungsberechtigten zu Problemen mit ihrem Vermieter kommt, will das Jobcenter k&#252;nftig die Mitgliedsbeitr&#228;ge beim Mieterverein tragen, damit von dort geholfen werden kann. Zur Anwendung kommen k&#246;nnte dieses nach meiner Erfahrung in zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine grunds&#228;tzlich gute Idee, die bereits in Dortmund und neuerdings auch K&#246;ln praktiziert wird, will die Stadt Essen nun aufgreifen. Wenn es bei Leistungsberechtigten zu Problemen mit ihrem Vermieter kommt, will das Jobcenter k&#252;nftig die Mitgliedsbeitr&#228;ge beim Mieterverein tragen, damit von dort geholfen werden kann. Zur Anwendung kommen k&#246;nnte dieses nach meiner Erfahrung in zwei Fallkonstellationen: <span id="more-1890"></span></p>
<p>Erstens, die Jahresabrechnung der Nebenkosten oder Heizkosten, die vom Jobcenter zu &#252;bernehmen w&#228;re, erscheint zu hoch. Hier hat insbesondere das Jobcenter ein finanzielles Interesse.</p>
<p>Der andere Fall sind M&#228;ngel an der Mietsache. Hier hat erst mal der Leistungsberechtigte das Interesse, dass der Vermieter diese M&#228;ngel beseitigt. Jedoch f&#252;hren Mietm&#228;ngel (zB Schimmel in der Wohnung) h&#228;ufig zu einem Umzugswunsch. Gerade diese Situationen f&#252;hren nicht selten zu langwierigen Gerichtsverfahren um die Frage, ob das Jobcenter Umzugskosten &#252;bernehmen muss oder die neue Miete, wenn diese h&#246;her liegt. Die Kooperation mit den Mietervereinen k&#246;nnte hier Abhilfe schaffen, indem im Vorfeld das au&#223;ergerichtlich m&#246;gliche versucht wird und f&#252;r ein m&#246;gliches sp&#228;teres Sozialgerichtsverfahren auch schriftliche Nachweise erzeugt werden, dass der Berechtigte im Rahmen seiner Selbsthilfeverpflichtung t&#228;tig war, der Umzug also ultima ratio und daher erforderlich.</p>
<p>Grund zur Kritik besteht nach meiner Einsch&#228;tzung daran, dass die Zusammenarbeit auf ein Jahr beschr&#228;nkt werden soll. Es wird den Mietervereinen nicht zumutbar sein, teilweise auch komplexere Probleme gegen die Erstattung einer Jahresgeb&#252;hr zu bearbeiten. Grunds&#228;tzlich sollte das Jobcenter daher &#8211; wie in anderen St&#228;dten &#252;blich &#8211; f&#252;r zwei Jahre die Mitgliedsbeitr&#228;ge &#252;bernehmen.</p>
<p><a href="http://www.jan-haeussler.de/Downloads/NRZ_12_05_05.pdf" target="_blank">Hierzu der NRZ Artikel vom 05.05.12</a></p>
<p><a href="http://www.jan-haeussler.de/" target="_blank">Rechtsanwalt Jan H&#228;u&#223;ler</a><br />
Fachanwalt f&#252;r Sozialrecht</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demonstrationsverbot in Frankfurt</title>
		<link>http://bg45.de/index.php/2012/05/07/demonstrationsverbot-in-frankfurt/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 May 2012 19:34:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Pressemitteilung von Blockupy Frankfurt &#8211; 7. Mai 2012 Tausende protestieren gegen Blockupy-Verbot in Frankfurt, auch viele Parteipolitiker sind emp&#246;rt . Mit einer regelrechten Protestwelle haben Tausende Menschen bundesweit auf das von der Stadt Frankfurt am Main angek&#252;ndigte Verbot der &#8220;Blockupy-Aktionstage&#8221; vom 16. bis 19. Mai reagiert. Allein &#252;bers Wochenende unterzeichneten mehr als 1600 B&#252;rgerinnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Pressemitteilung von Blockupy Frankfurt &#8211; 7. Mai 2012</p>
<p>Tausende protestieren gegen Blockupy-Verbot in Frankfurt, auch viele Parteipolitiker sind emp&#246;rt . Mit einer regelrechten Protestwelle haben Tausende Menschen bundesweit auf das von der Stadt Frankfurt am Main angek&#252;ndigte Verbot der &#8220;Blockupy-Aktionstage&#8221; vom 16. bis 19. Mai reagiert. Allein &#252;bers Wochenende unterzeichneten mehr als 1600 B&#252;rgerinnen und B&#252;rger eine Protestnote im Internet, in der es hei&#223;t:</p>
<p>&#8220;Dieses Verbot ist eine offene Verletzung des verfassungsrechtlich garantierten Demonstrationsrechts. Wir bestehen darauf, dass der Protest gegen die Krisenpolitik auch im Frankfurter Bankenviertel und am Sitz der EZB stattfinden kann, so wie es auch der st&#228;ndigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichtes entspricht.&#8221;</p>
<p>Wer mitzeichnen m&#246;chte, hier geht es zur Unterschrift:  <span style="font-size: x-small;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; font-size: x-small;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; font-size: x-small;"><a href="http://kurzlink.de/Protestnote" target="_blank">http://kurzlink.de/Protestnote</a></span></span></span></span></span></span></p>
<p><span style="font-size: x-small;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; font-size: x-small;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff; font-size: x-small;"><span id="more-1883"></span></span></span></span></span></span></span></p>
<p>Zu den Unterzeichnern z&#228;hlen auch viele Politiker, darunter der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende im hessischen Landtag, Thomas Spies, Andrea Ypsilanti von der SPD Hessen, der gr&#252;ne Europarlamentarier Sven Giegold, Astrid Rothe-Beinlich, Vizepr&#228;sidentin des Th&#252;ringer Landtags und Mitglied im Gr&#252;nen-Bundesvorstand, die Bundestagsabgeordnete Sahra Wagenknecht von der Linken. Ebenfalls unterschrieben haben zahlreiche Gewerkschafter, Vertreter der Friedensbewegung, Wissenschaftler und K&#252;nstler, etwa der Liedermacher Konstantin Wecker. Auch unter den zahlreichen Unterzeichnern im Ausland sind viele Prominente, darunter die bekannten Professoren Michael Hardt (USA) und John Holloway (Mexiko).</p>
<p>&#8220;Das geplante Verbot unserer Proteste liegt genau auf der Linie der Krisenpolitik der Troika und der deutschen Regierung, die mit allen Mitteln und gegen alle Widerst&#228;nde durchgesetzt werden soll, auch wenn Grundrechte dabei auf der Strecke bleiben. Dieser Politik ist mit den Wahlen in Frankreich und vor allem in Griechenland jede Legitimation weggebrochen&#8221;, sagte Christoph Kleine von Blockupy. &#8220;Umso wichtiger sind die Blockupy-Aktionen, denn es gilt, die demokratische Entscheidung der Griechinnen und Griechen gegen neue Erpressungsversuche der Troika und der deutschen Regierung zu verteidigen.&#8221;</p>
<p>Die Frankfurter Ordnungsbeh&#246;rden hatten am Freitagnachmittag in einer Pressemitteilung angek&#252;ndigt, alle Blockupy-Proteste zu verbieten einschlie&#223;lich der Demonstration am 19. Mai. &#8220;Die Proteste werden sich weder juristisch noch de facto verhindern lassen. Wir fordern die Stadt auf, zur Vernunft zu kommen und das Verbot zur&#252;ckzunehmen&#8221;, sagte Werner R&#228;tz, der f&#252;r Blockupy an den Gespr&#228;chen mit der Stadt teilgenommen hat.</p>
<p>Die Anmelder st&#252;nden f&#252;r kooperative Gespr&#228;chen nach wie vor zur Verf&#252;gung. Sollte die Stadt bei ihrem Verbotsvorhaben bleiben, wird das B&#252;ndnis wie angek&#252;ndigt klagen. Das B&#252;ndnis wies zudem Behauptungen des Frankfurter Ordnungsdezernenten Markus Frank zur&#252;ck, wonach &#8220;in regelrechten Trainingscamps in Berlin, aber auch in Italien derzeit gewaltt&#228;tige Aktionen bei den Blockupy-Tagen in Frankfurt vorbereitet werden&#8221; (Frankfurter Rundschau). Blockupy-Sprecher Martin Behrsing:</p>
<p>&#8220;Das ist absurd. Franks Mutma&#223;ungen entbehren jeder Grundlage und dienen offenkundig dazu, die geplanten Aktionen im Vorfeld zu kriminalisieren.&#8221;</p>
<p>Tats&#228;chlich gab es in zahlreichen St&#228;dten wie Berlin, Bonn, Frankfurt &#246;ffentliche Aktionstrainings, bei denen sich die Presse und Passanten vom deeskalierenden Verhalten der Aktionsteilnehmer &#252;berzeugen konnten. Weitere Informationen: <span style="font-size: x-small;"><a href="http://blockupy-frankfurt.org/">http://blockupy-frankfurt.org</a></span></p>
<p>F&#252;r R&#252;ckfragen:</p>
<p>Werner R&#228;tz, Blockupy Frankfurt (Attac), Tel. 0163-2423 541</p>
<p>Martin Behrsing, Blockupy, (Erwerbslosen Forum), Tel. 0160 <span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;"><span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;">–</span></span><span style="font-size: x-small;"> 9927 8357</span></span></p>
<p>Christoph Kleine, Blockupy (Interventionistische Linke), Tel. 0172 <span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;"><span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;">–</span></span><span style="font-size: x-small;"> 900 6161</span></span></p>
<p>Blockupy-Pressekonktakt:</p>
<p>Roland S&#252;&#223; (Attac), Tel. 0175 <span style="font-size: x-small;"><span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;"><span style="font-family: Tahoma; font-size: x-small;">–</span></span><span style="font-size: x-small;"> 272 5893</span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Aktionstag &#8220;Sozialticket&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 08:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Essener &#8220;Sozialticket&#8221; B&#252;ndnis ist mit einem Infostand in der Innenstadt vertreten. Samstag 5.Mai &#8211; vor primarkt (fr&#252;her C&#38;A) &#8211; von 10 bis 16 Uhr Gemeinsame Presseerkl&#228;rung des B&#252;ndnis der Sozialticket-Initiativen im VRR-Raum: Auch 6 Monate nach Einf&#252;hrung: Das VRR-„Sozialticket“ bleibt ein Riesen-Flop! Initiativen fordern f&#252;r einkommensschwache Personen ein Ticket f&#252;r max. 15 € im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Essener &#8220;Sozialticket&#8221; B&#252;ndnis ist mit einem Infostand in der Innenstadt vertreten.<br />
Samstag 5.Mai &#8211; vor primarkt (fr&#252;her C&amp;A) &#8211; von 10 bis 16 Uhr</strong></p>
<p>Gemeinsame Presseerkl&#228;rung des B&#252;ndnis der Sozialticket-Initiativen im VRR-Raum:</p>
<p><strong>Auch 6 Monate nach Einf&#252;hrung: Das VRR-„Sozialticket“ bleibt ein Riesen-Flop!<span id="more-1874"></span></strong></p>
<p><strong></strong>Initiativen fordern f&#252;r einkommensschwache Personen ein Ticket f&#252;r max. 15 € im Monat.</p>
<p>Mittlerweile liegen erste Nutzerzahlen aus dem VRR-Pilotprojekt vor. Danach verl&#228;uft der Absatz an VRR-„Sozialtickets“ bislang &#228;u&#223;erst schleppend. In den ersten 4Monaten des Pilotprojekts wurden zusammengenommen rd. 153.000 erm&#228;&#223;igte Tickets verkauft.</p>
<p>Zwar steigen die monatlichen Zahlen langsam an, aber auch die j&#252;ngste Zahl 45.000 (f&#252;r denMonat Februar – die Verkaufszahlen f&#252;r M&#228;rz und April liegen uns noch nicht vor) entspricht gerade mal 5,3 Prozent des Berechtigtenkreises. Gerechnet hatten die Experten vom VRR vorher mit einer – durchschnittlichen &#8211; Beteiligung von 14 Prozent.</p>
<p>Wer ist, wer w&#228;re eigentlich f&#252;r das Ticket „berechtigt“? Gedacht ist das Angebot nach den offiziellen Verlautbarungen f&#252;r Erwerbslose, Hartz IV-Empf&#228;nger, Asylbewerber, Geringverdienende und f&#252;r Menschen mit einer schmalen Rente. Insgesamt immerhin 850.000 Personen in den am Projekt beteiligten Kommunen.</p>
<p>29,90 € kostet das neue Ticket, das sie „Sozialticket“ nennen. Wir hatten von vornherein gesagt, dass das 30-Euro-Ticket an den M&#246;glichkeiten und Bed&#252;rfnissen der betroffenen Menschen vorbeigeht und die VRR-Betriebe daher aller Voraussicht nach auf diesem „Angebot“ sitzen bleiben werden.Schon jetzt ist klar: Von den am Projekt beteiligten Kommunen bleibt angesichts des niedrigen Absatzes keine einzige auf irgendwelchen Mehrausgaben bzw. Mindereinnahmen sitzen. Die diesbez&#252;glichen Bef&#252;rchtungen der Verkehrsbetriebe und einiger VRR-Kommunen (u.a. Wuppertal und Dortmund) waren an den Haaren herbeigezogen,wie das Dortmunder Akoplan-Institut schon im August letzten Jahres festgestellt hatte. Im Gegenteil: Es sieht eher danach aus, dass der Verkehrsverbund einen Teil der F&#246;rdermittel an die Landesregierung zur&#252;ck &#252;berweisen muss, wegen &#220;berkompensation. SechsMonate nach Einf&#252;hrung k&#246;nnen wir konstatieren, dass sich unsere Bef&#252;rchtungen und alle unsere Kritikpunkte voll best&#228;tigt haben.</p>
<p> <strong>Das VRR-„Sozialticket“ ist vor allem zu teuer</strong></p>
<p>18,41 € proMonat werden von der Bundesregierung im Rahmen der Regels&#228;tze nach SGB II bzw. SGB XII f&#252;r die Nutzung &#246;ffentlicher Verkehrsmittel im Orts- und Regionalverkehr zugestanden. Das sind 11,50 € weniger, als der VRR f&#252;r die neue Monatskarte verlangt. Da auch alle anderen Bedarfspositionen im Regelsatz &#228;u&#223;erst knapp bemessen sind, besteht f&#252;r die betroffenen Haushalte kaum Raum, die Differenz durch Minderausgaben an anderer Stelle aufzufangen.</p>
<p>AsylbewerberInnen wie auch HeimbewohnerInnen wird f&#252;r ihre pers&#246;nlichen Bed&#252;rfnisse nur ein schmales Taschengeld zugestanden. Das hei&#223;t, diese Personenkreise haben faktisch &#252;berhaupt keine M&#246;glichkeit, am VRR-Pilotprojekt zu partizipieren, und bleiben somit – weiterhin &#8211; von einer &#214;PNV-Nutzung ausgeschlossen.</p>
<p> <strong>Das VRR-„Sozialticket“ bietet eine zu kurze Reichweite</strong></p>
<p>Das erm&#228;&#223;igteMonatsticket ist lediglich innerhalb eines Tarifgebietes (Preisstufe A) g&#252;ltig. Dies geht – insbesondere in den kleineren St&#228;dten und Fl&#228;chenkreisen – an der Lebensrealit&#228;t vieler Berechtigter vorbei. Beispielsweise, weil die n&#228;chstgelegene g&#252;nstige Einkaufsm&#246;glichkeit, die n&#228;chstgelegene Arztpraxis o.&#228;. sich oft im angrenzenden Stadtteil der Nachbarkommune befindet. Wir meinen: In Landkreisen muss die jeweilige Kreisstadt von allen Orten im Kreis mit dem Ticket erreichbar sein. Denn f&#252;r das L&#246;sen von Zusatztickets besteht erst recht kein finanzieller Spielraum.</p>
<p> <strong>Das VRR-„Sozialticket“ tr&#228;gt zu Ausgrenzung und Diskriminierung bei</strong></p>
<p>Auf derMonatskarte ist in fetten Buchstaben „SozialTicket“ aufgedruckt &#8211; eine v&#246;llig unn&#246;tige Stigmatisierung der Betroffenen!</p>
<p>Diskriminierend obendrein die gegen&#252;ber allen anderen VRR-Monatskarten verminderten Mitnahmem&#246;glichkeiten ab 19 Uhr bzw. an Wochenenden (erlaubt hier: maximal 3 Kinder unter 15 Jahren). Wir halten es f&#252;r unverzichtbar, dass Berechtige die M&#246;glichkeit haben, Busse und Bahnen am Wochenende gemeinsam mit der gesamten Familie zu nutzen, um soziale Kontakte aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Wir meinen: Mehr als 15 Euro sind f&#252;r ein bedarfsgerechtes Sozialticket nicht drin! Der diskriminierungsfreie Zugang zu umweltschonenderMobilit&#228;t sollte f&#252;r alle Menschen in unserer Region eine Selbstverst&#228;ndlichkeit sein. Auch f&#252;r solche mit knappem Portemonnaie. Denn gerade die sind ja in besonderer Weise von den &#246;ffentlichen Verkehrsmitteln abh&#228;ngig.</p>
<p>Wir fordern die St&#228;dte und Gemeinden auf, sich endlich f&#252;r ein Sozialticket einzusetzen,das seinen Namen wirklich verdient und allen Menschen zur Verf&#252;gung steht, deren Einkommen unter die Armutsgrenze f&#228;llt. Neben dem erm&#228;&#223;igtenMonatsticket sollte es, wie im Nachbarverbund Rhein-Sieg,  f&#252;r die Zielgruppe auch g&#252;nstige Vierertickets geben. Obendrein sollte die k&#252;nftige Landesregierung m&#246;glichst bald daran gehen, die Richtlinien f&#252;r ihre Zusch&#252;sse zu Sozialtickets zu &#252;berdenken. Denn am Beispiel des VRR hat sich gezeigt, dass zu lockere Vorgaben geradezu dazu einladen, das mit der F&#246;rderung angestrebte Ziel – die Verbesserung derMobilit&#228;t &#228;rmerer Bev&#246;lkerungsgruppen – zu konterkarieren.</p>
<p><strong>Wir werden am 5. Mai in vielen St&#228;dten Aktionen </strong>durchf&#252;hren, um unsere Forderung nach einem wirklichen Sozialticket zu unterstreichen.</p>
<p> Dortmund: voraus. ab 10.30 Uhr auf dem Westenhellweg</p>
<p> Essen: von 10 bis 16 Uhr Infostand an der Ecke Kettwiger Stra&#223;e / primarkt (ehemals C&amp;A)</p>
<p> Wesel/Niederrhein: ab 10.30 Uhr am Bahnhof Wesel Infostand und Musik</p>
<p> Wuppertal: &#214;ffentliche Mitfahraktion auf der Schwebebahn geplant</p>
<p> weitere Aktionen am 5.5. in D&#252;sseldorf und Bochum</p>
<p>Im Rahmen dieser Aktionen werden wir selbstverst&#228;ndlich auch um weitere TeilnehmerInnen f&#252;r die laufende Mitnahme-Kampagne „Aktion Freifahrt“ bzw. „Aktion Ich-nehm-Dich-mit“ werben.</p>
<p>Siehe hierzu die Webseiten:</p>
<p><a href="http://www.ich-nehm-dich-mit.de">www.ich-nehm-dich-mit.de</a></p>
<p><a href="http://www.sozialticket.info" target="_blank">www.sozialticket.info</a></p>
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		<title>&#214;ffentlicher Protestbrief an den Sozialdezernenten der Stadt Essen</title>
		<link>http://bg45.de/index.php/2012/05/01/offentlicher-protestbrief-an-den-sozialdezernenten-der-stadt-essen/</link>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 17:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Aus Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Montagsdemo Essen prangert in einem Brief  vom 24.04.2012 an unser aller Chef f&#252;r Soziales die unhaltbaren Zust&#228;nde in der Optionskommune an.  Sehr geehrter Herr Renzel, seit Januar 2012 ist die Stadt Essen so genannte Optionskommune geworden. Schon zu Beginn der Umstellung kam es zu erheblichen Problemen bei der Auszahlung der Gelder von ALG II [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Montagsdemo Essen prangert in einem Brief  vom 24.04.2012 an unser aller Chef f&#252;r Soziales die unhaltbaren Zust&#228;nde in der Optionskommune an.</p>
<p> Sehr geehrter Herr Renzel,</p>
<p>seit Januar 2012 ist die Stadt Essen so genannte <em>Optionskommune</em> geworden. Schon zu Beginn der Umstellung kam es zu erheblichen Problemen bei der Auszahlung der Gelder von ALG II &#8211; Beziehern. <span id="more-1867"></span></p>
<p>Nun haben wir Montagsdemonstranten erfahren, dass die bisherige Praxis den vor Ablauf von 6 Monaten erforderlichen Weiterbewilligungsantrag automatisch den Betroffenen durch das Job-Center per Post zuzuschicken, eingestellt wurde.</p>
<p>Nicht nur, dass die ALG II &#8211; bzw. Hartz IV-Bezieher dar&#252;ber nicht direkt pers&#246;nlich informiert wurden. Es ist mehr als emp&#246;rend, dass bei versp&#228;teter Antragsstellung Sanktionen mit Leistungsk&#252;rzung erfolgen sollen. Wer nicht zuf&#228;llig an einem Schaukasten mit entsprechendem Aushang vorbeigelaufen ist, hat eben Pech gehabt? Wenn Antr&#228;ge versp&#228;tet gestellt wurden und werden, liegt es an Fehlern der Beh&#246;rde und ist kein Vergehen der Betroffenen.</p>
<p>Au&#223;erdem gibt es F&#228;lle, dass Krankenkassenbeitr&#228;ge f&#252;r ALG II &#8211; Bezieher nicht rechtzeitig abgef&#252;hrt worden sind. Vielfach ist die telefonische Erreichbarkeit in den Jobcentern nicht gegeben.</p>
<p> Wir fordern die Verantwortlichen in der Stadtverwaltung auf, dass die ALG II &#8211; Bezieher menschenw&#252;rdig behandelt werden und Ma&#223;nahmen erfolgen, damit sicher gestellt ist, dass sie die ihnen zustehenden Leistungen vollst&#228;ndig und rechtzeitig jeden Monat erhalten.</p>
<ul>
<li>Sofortige schriftliche Information an alle ALG II &#8211; und Hartz IV- Bezieher &#252;ber die neue Verfahrensweise beim Weiterbewilligungsantrag.</li>
<li>Pr&#252;fung und Einf&#252;hrung eines neuen Verfahrens der Zusendung der notwendigen Formulare und Antr&#228;ge.</li>
<li>Vollst&#228;ndige R&#252;ckzahlung eventuell verh&#228;ngter Leistungsk&#252;rzungen durch versp&#228;tete (Wieder)Antragsstellung.</li>
<li>&#220;berpr&#252;fung der Abf&#252;hrung aller Krankenkassenbeitr&#228;ge und sofortige &#220;berweisung der ausstehenden Beitr&#228;ge sowie Gew&#228;hrleistung der p&#252;nktlichen Bezahlung.</li>
<li>Sicherstellung der t&#228;glichen telefonischen Erreichbarkeit in den Jobcentern.</li>
</ul>
<p> Wir Essener Montagsdemonstranten erwarten Ihre schriftliche Stellungnahme zu den Missst&#228;nden und wie durch Ihre Beh&#246;rde umgehend Abhilfe geschaffen wird. </p>
<p>Wir werden Ihre Antwort – wie unseren Brief – ver&#246;ffentlichen und laden Sie gerne zu unserer w&#246;chentlichen Montagsdemonstration um 18 Uhr auf der Porschekanzel ein.</p>
<p> Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>i<em>.A. Miriam Urbat &#8211; </em>Montagsdemonstration Essen</p>
<p>Kontakt: Miriam Urbat</p>
<p>Mail: <a href="mailto:m.urbat@arcor.de">m.urbat@arcor.de</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Sanktionsparagraph bleibt uns erhalten</title>
		<link>http://bg45.de/index.php/2012/04/29/der-sanktionsparagraph-bleibt-uns-erhalten/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 11:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bundestag, unser gesetzgebendes Organ, m&#246;chte auf den § 31, der aus einem Sozialgesetzbuch ein Strafgesetzbuch macht, nicht verzichten. Wie sonst k&#246;nnte der Sklavenmarkt aufrecht erhalten werden? Ich m&#246;chte hier Gregor Gysi zitieren: &#8220;Je st&#228;rker DIE LINKE, desto sozialer wird Deutschland.&#8221;  Die BG45 arbeitet gemeinsam mit anderen Initiativen weiterhin an einem Sanktionsmoratorium. Hier eine Pressemitteilung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;" align="center">Der Bundestag, unser gesetzgebendes Organ, m&#246;chte auf den § 31, der aus einem Sozialgesetzbuch ein Strafgesetzbuch macht, nicht verzichten. Wie sonst k&#246;nnte der Sklavenmarkt aufrecht erhalten werden? Ich m&#246;chte hier Gregor Gysi zitieren: &#8220;Je st&#228;rker DIE LINKE, desto sozialer wird Deutschland.&#8221;  Die BG45 arbeitet gemeinsam mit anderen Initiativen weiterhin an einem Sanktionsmoratorium.</p>
<p style="text-align: left;" align="center">Hier eine Pressemitteilung des Kreisverbandes DIE LINKE Essen, in der die Éssener Bundestagsabgeordneten genannt werden, die f&#252;r die Verfolgung von  Hartz4-LeistungsbezieherInnen gestimmt haben.<span id="more-1857"></span></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><strong>Essener MdB’s f&#252;r Existenznot und </strong><strong>Zukunftsangst mitverantwortlich</strong></p>
<p>Am 26.04.2012 stimmte der Bundestag &#252;ber einen Antrag der Fraktion DIE LINKE ab, mit dem Sanktionen im Zweiten Sozialgesetzbuch und Zw&#246;lften Sozialge­setzbuch abgeschafft werden sollten (nachzulesen in: Bundestags-Drucksache 17/5174). DIE LINKE fordert dies als einzige Partei, weil Sanktionen im Bereich Hartz IV und der Sozialhilfe gegen die Grundrechte auf Gew&#228;hrleistung des physischen Existenzminimums und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben versto&#223;en. Au&#223;erdem zwingen sie die Betroffenen dazu, schlecht bezahlte Jobs anzunehmen und prek&#228;re Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse einzugehen.</p>
<p>F&#252;r die Abschaffung der Hartz IV-Sanktionen und anderer Leistungseinschr&#228;nkungen stimmte von den Abgeordneten aus Essen allein Ulla L&#246;tzer (DIE LINKE).</p>
<p>Insgesamt 68 Abgeordnete, davon 67 LINKE und 1 Gr&#252;ner, stimmten zugunsten der Betroffenen. F&#252;r die Beibehaltung der Hartz IV-Sanktionen und anderer Leistungseinschr&#228;nkungen stimmten dagegen die Essener Abgeordneten:</p>
<p>Rolf Hempelmann (SPD)<br />
Petra Hinz (SPD)<br />
Ulrike Flach (FDP)<br />
Anton Schaaf (SPD)</p>
<p>Kai Gehring (Gr&#252;ne) enthielt sich, ohne eine klare Haltung an den Tag zu legen.</p>
<p>Kreissprecherin Barbara Rienas wertet dieses Ergebnis als Beweis f&#252;r die unsoziale Politik der anderen Parteien: „Diese Abgeordneten sind mitverantwortlich f&#252;r Existenzangst bei den Bed&#252;rftigen und den Aufschwung des Niedriglohnsektors. Wir rufen auch weiterhin dazu auf, f&#252;r die Abschaffung aller Sanktionen zu k&#228;mpfen.“</p>
<p>Ausdr&#252;cklich kritisiert DIE LINKE die Nichtteilnahme von SPD-Chef Sigmar Gabriel und der anderen SPD-Kanzlerkandidaten Steinmeier und Steinbr&#252;ck an der Bundestagsabstimmung. „Sie waren zu feige, in der namentlichen Abstimmung Farbe zu bekennen. Nur wer LINKE w&#228;hlt, kann darauf vertrauen, soziale Politik zu w&#228;hlen“, folgert Rainer Burk, Kreissprecher der Partei, in einer ersten Stellungnahme.</p>
<p>Barbara Rienas und Rainer Burk (Kreissprecher DIE LINKE. Essen)</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Flott noch Mitmachen</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:45:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion BG45</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 26. April 2012, das w&#228;re morgen, wird im Bundestag &#252;ber die K&#252;rzungsorgien bei Leistungsberechtigten abgestimmt. Die Fraktion DIE LINKE hatte beantragt, Sanktionen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (Hartz4) und Leistungseinschr&#228;nkungen im Zw&#246;lften Buch Sozialgesetzbuch (Grundsicherung) abzuschaffen. Zudem wurde eine namentliche Abstimmung beantragt, um sichtbar zu machen, wer von den Volksvertretern auch k&#252;nftig f&#252;r die K&#252;rzung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. April 2012, das w&#228;re morgen, wird im Bundestag &#252;ber die K&#252;rzungsorgien bei Leistungsberechtigten abgestimmt. Die Fraktion DIE LINKE hatte beantragt, Sanktionen im Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (Hartz4) und Leistungseinschr&#228;nkungen im Zw&#246;lften Buch Sozialgesetzbuch (Grundsicherung) abzuschaffen. Zudem wurde eine namentliche Abstimmung beantragt, um sichtbar zu machen, wer von den Volksvertretern auch k&#252;nftig f&#252;r die K&#252;rzung bzw. v&#246;llige Streichung der sogenannten Grundsicherung/ Existenzsicherung verantwortlich ist. Katja Kipping, stellvertretende Vorsitzende der Partei DIE LINKE und Sozialpolitische Sprecherin:<span id="more-1845"></span></p>
<p>&#8220;Bei einer so existentiellen Frage darf sich keine Abgeordnete und kein Abgeordneter hinter der Fraktionsdisziplin verstecken. Hier ist Zivilcourage und der Mut, dem eigenen Gewissen zu folgen, gefragt.“ mehr&#8230;</p>
<p>Jeder hat die M&#246;glichkeit f&#252;r sich selbst einzutreten und kann die Bundestagsabgeordneten auffordern, gegen den Strafvollzugsparagraphen zu stimmen.</p>
<p>Sende eine Mail mit der Aufforderung &#8220;Weg mit den Sanktionen und Leistungseinschr&#228;nkungen bei allen Grundsicherungen&#8221; &#252;ber eine dieser beiden Seiten:</p>
<p><a href="http://www.flegel-g.de/Mails/Mail-Bundestag-alle-2009.html">www.flegel-g.de/Mails/Mail-Bundestag-alle-2009.html</a></p>
<p><a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a11/mitglieder.html">www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a11/mitglieder.html</a></p>
<p>Auf der Startseite der Homepage <a href="http://www.katja-kipping.de/">http://www.katja-kipping.de</a> sind interessante Interviews zu sehen, die Katja Kipping zu dem Thema <em>Sanktionen</em> gef&#252;hrt hat.</p>
<p>&#8220;Weg mit dem offenen Strafvollzug Hartz IV – Weg mit den Sanktionen!&#8221;.</p>
<p>Es werden auch immer noch Unterschriften gesammelt, f&#252;r eine &#246;ffentliche Anh&#246;rung im Petitionsausschuss des Bundestages. Dazu werden 50.000 Unterschriften ben&#246;tigt. Wo immer sich die Bg45  aufh&#228;lt, die Listen sind mit dabei.  <a href="http://www.sanktionen-weg.de">www.sanktionen-weg.de</a></p>
<p>Wer sich nicht wehrt, lebt verkehrt.</p>
<p>&nbsp;</p>
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